• Julia

Selbstbestimmung – das neue Zielgruppen-Targeting!

Die gesamte Werbebranche ist in Aufruhr: Third Party Cookies gelten als Auslaufmodell. Wie kann zukünftig DSGVO-konformes Targeting betrieben werden, wenn aufgrund des „Cookie-Sterbens“ nicht mehr auf Third Party Daten zurückgegriffen werden kann?


Besonders in diesen Zeiten punktet Welect mit seinem zukunftsorientierten Targeting-Modell: Organisches Targeting mittels Selbstbestimmung.

Welect schafft es, Zielgruppen nachhaltig zu erreichen, indem User sich auf Basis ihrer persönlichen Interessen selbst entscheiden, welche Werbung sie sich ansehen. Starke Leistungswerte und hohe Conversionrates sind dabei Standard. Dass auf diese Weise völlig auf Third Party Cookies verzichtet werden kann, sollte klar sein. Doch wir wollten es ganz genau wissen:


Wie gut funktioniert selbstbestimmter Werbekonsum als Alternative zu cookiebasiertem Targeting?


In der Studie „Campaign Zero – Null Cookies“ wurde von der [m]SCIENCE GmbH (einem unabhängig agierenden Markt- und Mediaforschungsinstitut der GroupM-Agenturen) untersucht, inwiefern sich Selbstbestimmung als cookielose Targeting-Alternative eignet. Hierbei standen, bei einer repräsentativen Online-Befragung mit 1.500 Teilnehmern, vor allem folgende Fragen im Fokus:

  • Aus welchen Gründen entscheiden sich Probanden für oder gegen einen zur Auswahl stehenden Werbespot?

  • Wie hängt die Auswahl eines Werbespots mit dem Produktinteresse und Kaufinteresse des Users an gezeigten Produkten und Marken zusammen?

  • Inwieweit schafft es der selbst ausgewählte Spot, Konsumenten zu aktivieren?

  • Wie bewerten Nutzer die Möglichkeit, selbst über Werbung zu entscheiden?


Ergebnisse der Forschung im Detail:


1. Einflüsse und Faktoren

Rezipienten wählen in erster Linie Spots von Marken und Produkten aus, für die sie sich interessieren (30%) – selbst, wenn sie aktuell eine andere Marke aus dem Produktbereich verwenden. Auch das Kaufinteresse (40%), die persönliche Relevanz (32%) sowie die Sympathie der Marke (36%) haben einen erheblichen Einfluss auf die Auswahl des Werbespots.

2. Aktivierung der Befragten

Selbstbestimmte Werbung ist eine gute Erweiterung für Multi-Channel Kampagnen, um interessierte Konsumenten stärker zu aktivieren. Es zeigt sich, dass User sich nach dem Spot über ein Produkt informieren (30%), die Website der Marke besuchen (29%), das Produkt in Erwägung ziehen (40%) oder direkt kaufen (28%) würden. User zeigen sich dadurch offen für weiterführende Aktivitäten.

3. Wiedererkennungseffekte

Beim selbstbestimmten Werbekonsum wird nicht nur die im ausgewählten Spot beworbene Marke gut im Gedächtnis behalten, sondern auch andere Marken aus der vorher angebotenen Spotauswahl: 64% benennen mindestens zwei der gezeigten Marken im Nachhinein korrekt.


4. Evaluation des Welect-Formats

Selbstbestimmung hat einen positiven Effekt auf die Wahrnehmung der Werbung und somit auch auf das Image der Werbetreibenden. Dadurch können auch Personen erreicht werden, die sonst nicht offen für (Online-)Werbung (z.B. Adblock-User 68%) sind.

Die Ergebnisse der Wirkungsanalyse zeigen deutlich: Selbstbestimmter Werbekonsum erweist sich als cookielose und vor allem effektive Targeting-Alternative – worauf also noch warten? Einfach mal machen!


Wer mehr über unsere Platzierung erfahren möchte, kann sich gerne direkt an mich (julia.funk@welect.de) oder das Team (contact@welect.de) wenden.


Die gesamte Studie findet ihr hier.