• Olaf

Premium Werbeerlöse in der Datenschutz-Ära

BDZV. KONFERENZ & EXPO 2020


Vom 30.11.20 bis zum 4.12.2020 fand die virtuelle BDZV. KONFERENZ & EXPO 2020 statt. Es gab acht Sessions mit viel Know-how, Best Practice Beispielen und Inspirationen aus der Verlagsbranche. Erstmalig waren wir mit einem virtuellen Messestand vertreten (siehe Bild am Ende des Posts) und haben einen Vortrag zu Premium Erlöse in der Datenschutz-Ära gehalten. Einige Gedanken aus diesem Vortrag möchte ich mit euch teilen:


Eine Antwort auf die cookielose Werbewelt ist selbstbestimmter Werbekonsum


Cookielos verwende ich - nicht ganz akkurat - als Sammelbegriff für alle Herausforderungen der Datenschutz-Ära. Darunter fallen DSGVO, 3rd Party Cookie Verbote durch die Browser-Hersteller, Apples Abschied vom IDFA und die ePrivacy Verordnung. Was tun gegen diese Herausforderungen? Selbstbestimmter Werbekonsum.


Ein erfolgreicher Einsatz von selbstbestimmten Werbekonsum richtet sich an Nutzer, die sich trotz personalisierter Inhalte und dynamischer Paywalls gegen ein digitales Abonnement oder Paid-Content entscheiden. Ich begrüße und bewundere alle Entwicklungen im Paywall-Bereich, stelle aber eine Vernachlässigung der Online-Gelegenheitsleser fest, insbesondere der nutzerfreundlichen Monetariesierung der großen Masse an Gelegenheitslesern.


Und um nutzerfreundliche Monetarisierung geht es bei selbstbestimmten Werbekonsum und der Anwendung vom organischen Targeting. Der Einsatz von selbstbestimmten Werbekonsum ist nicht auf Paywalls begrenzt. Selbstbestimmer Werbekonsum funktioniert besonders gut, um die Fill-Rates auf Deinen Seiten zu erhöhen sowie um AdBlock-Verwender nutzerfreundlich zum Unblocking zu überzeugen.



Selbstbestimmung und Auswahl ist in anderen Bereichen Normalität


Welche Reaktion erwartest Du von einem Besucher der Landing-Page einer Zeitung, der gezwungen wird einen bestimmten Artikel zu lesen? Er findet keine Möglichkeit, sich über eine Menüleiste oder anderen Artikel-Empfehlungen für andere Inhalte zu entscheiden. Dem Leser wird der Artikel aufgedrängt. Nach wenigen Sekunden wird der Besucher die Seite wieder verlassen.


So erleben Menschen weltweit Werbung. Sie haben nur eine Möglichkeit in der Werbekommunikation mitzubestimmen - nämlich die Werbung zu verhindern.

Auf den vielen Verlagsseiten wird den Besuchern natürlich sehr viel Auswahl und eine Vielfalt an Inhalten angeboten. Das kennen wir ebenfalls von Musik-, Podcast-, Bücher-, Gaming-, Film- und Video-Plattformen und aus diversen Branchen (z.B. Reise, Mobility, E-Commerce, Kommunikation). Die Menschen haben sich in den letzten 20 Jahren an unbegrenzte Auswahl- und Mitbestimmungsmöglichkeiten gewöhnt. Durch selbstbestimmten Werbekonsum, bereitgestellt von Welect, findet sich diese Möglichkeit nun auch endlich in der Werbung.


Wie funktioniert selbstbestimmter Werbekonsum?


Der Nutzer darf über ein Angebotsfenster in dem eine Auswahl an Werbespots zur Verfügung stehen, selbst entscheiden, welchen Werbespot er sich anschaut. Swipen, klicken und selbst entscheiden gehören zum intuitiven Onlineverhalten der User*Innen. Eine selbstbestimmte Werbe-Entscheidung hat nicht nur den Vorteil einer höheren Werbewirkung, sondern kommt zudem gänzlich ohne Cookies, DMPs und grundsätzlich ohne das Sammeln von personenbezogenen Daten aus. Die User entscheiden, welcher Spot sie interessiert: Ein perfektes Targeting. Wir nennen es organisches Targeting.


Selbstbestimmten Werbekonsum ermöglichen wir seit vier Jahren auf über 100 deutschen Verlagsseiten. Und seit diesem Sommer finden erste Tests mit Partnern in Österreich und Kanada statt (wir drücken die Daumen!).

Vielen Dank an den BDZV für die Einladung!


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