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Direct to Consumer (DTC) Brands: Wie verändert sich das Marketing im Wachstum?

Direct to Consumer (DTC) Brands sprießen geradezu aus dem Boden - Emma, Horizn Studios, Kess oder Jungglück sind nur einige Namen deutscher DTC Marken. Bei DTC Unternehmen dreht sich alles um die direkte Beziehung zum Konsumenten. Sämtliche Unternehmensbereiche, wie die Entwicklung, Herstellung, Vermarktung und der Vertrieb, orientieren sich am Kunden und nicht an Händlern bzw. anderen dazwischen geschalteten Geschäftspartnern.



Vorteile in der Wachstumsphase

Ein entscheidender Vorteil für das Marketing ist, dass die Brands Zugriff auf wertvolle First Party Daten haben. Das ist in Zeiten von wachsenden Datenschutz-Legitimierungen extrem wertvoll. Die enge Kundenbeziehung ermöglicht es schnell auf Veränderung der Nachfrage zu reagieren und bietet viele flexible Möglichkeiten in der Preisgestaltung.


Während der Launch- und Wachstumsphase ist die direkte Ansprache über die eigenen digitalen Kanäle effizient (Social Media, Blogs, Podcasts, etc.), die einen Dialog mit den Kunden, aber auch eine Weiterverbreitung von Inhalten durch diese ermöglichen. Der Fokus auf Marktnischen ermöglicht eine preisgünstige Umsetzung. Zudem zahlt sich der Einsatz digitaler Performance Marketing Maßnahmen mit einem hohen ROI aus.


Neue Kundengruppen, neue Marketingkanäle

Sobald die DTC Newcomer eine bestimmte Wachstumsphase erreicht haben, muss sich der Marketing Mix jedoch ändern. Denn mit dem Wachstum und dem Nachziehen von Wettbewerbern, reichen die eigenen Kanäle nicht mehr aus. Mit diesen würde nur noch ein kleiner Teil der potentiellen Kundschaft erreicht, gleichzeitig vervielfachen sich die Kosten - die Customer Acqusition Costs nehmen rasant zu. Damit einher geht meistens ein Shift zum Top of the Funnel.



Die Ansprache und der Gewinn von neuen Kunden muss stärker wachsen und erfordert einen Wechsel zu Kanälen mit höherer Reichweite und Engagement. Es gilt, den Markenaufbau aktiv voranzutreiben.


Branding meets Performance durch Video On Demand Advertising

Bewegtbild-Kampagnen eignen sich für eine Zielgruppenerweiterung sehr gut. Sie haben mitunter eine der höchsten Nutzerzentrierung und sind ein beliebtes Tool im Awareness-Bereich. Insbesondere beim On Demand Advertising, also beim selbstbestimmten Werbekonsum, sind die Click Through Rates überdurchschnittlich gut, das heißt hier werden Performance mit einem hohen Engagement sowie Branding vereint (dazu gibt es auf unseren Blog einige Business Cases wie z.B. zu Mobile.de, s.Oliver, u.a.). Die Möglichkeit den Nutzern in der Werbeauswahl nicht nur über das Produkt oder die Marke, sondern vor allem auch über die Produktkategorie anzusprechen führt dazu, neue Kundengruppen mit Werbebotschaften anzusprechen. Selbstbestimmte Werbung verlängert den DTC Ansatz in die reichweitenstarke Werbekommunikation: Nutzerzentrierung first!

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